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Die Volksmarine der DDR

 
  Die Volksmarine der DDR 

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+++ Die auf diesen Seiten beschriebenen Aussagen über die ehemalige DDR habe ich lediglich übernommen. Dies bedeutet nicht, das ich mich mit ihnen identifiziere. +++      

Auszeichnung von Offiziersschülern
Auszeichnung von Offiziersschülern der Offizierhochschule Karl Liebknecht. Den besten Absolventen wird ein Ehrendolch mit einer Widmung des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR überreicht.

"Die Deutsche Demokratische Republik war ein Unrechtsregime, weil sie Gewalt und Mißbrauch von Menschenrechten nicht scheute, ihre Bürger aller Selbstbestimmung beraubte, ja sogar auf sie schießen ließ, wenn sie begehrten, was in den westlichen Demokratien selbstverständlich war und ist:
Freiheit und Rechtssicherheit."

Am 18. Januar 1956 wurde das Gesetz zum Aufbau der DDR-Streitkräfte erlassen: »Es wird eine Nationale Volksarmee geschaffen. Diese besteht aus Land-, Luft- und Seestreitkräften, die für die Verteidigung der DDR notwendig sind. Die zahlenmäßige Stärke der Streitkräfte wird begrenzt entsprechend den Aufgaben zum Schutze des Territoriums der Deutschen Demokratischen Republik, der Verteidigung ihrer Grenzen und der Luftverteidigung.«

Die Geburtsstunde der DDR-Seestreitkräfte war der 1. April 1950, als sowjetische Offiziere die »Marschroute« festlegten: 100 Offiziere, 200 Boots- und Maschinenmaate und 50 Mannschaften sollten danach als Besatzungen für Minenräumboote teils an der Seepolizeischule in Parow, teils unter strengster Geheimhaltung an einer Offizierschule in Kaliningrad ausgebildet werden. Die anstehenden Aufgaben wurden konkretisiert:

Übernahme des von der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) zugesagten Struktur und Stellenplanes

Erarbeitung eines Finanzplanes

Vorbereitungen für den Aufbau eines Marinestützpunktes in Wolgast

Übernahme des ehemaligen Seefliegerhorstes in Parow und Vorbereitung für die Ausbildung

Übernahme von sechs Minenräumbooten (Kriegsmarine) und der sechs in Bau befindlichen Seekutter (KSBoote)

Die Sowjetunion übergab im Juni 1950 die ehemaligen dänischen Minenleger LOSSEN, SIXTUS und QUINTUS sowie das Fischereischutzboot HVIDBJÖRNEN der Seepolizei.
Minenleger Lossen
Ehemaliger dänischer Minenleger LOSSEN.

Ende 1950 verfügte sie über einen Personalbestand von 2.280 Mann (320 Offiziere), die seit dem 7. Oktober Marineuniformen trugen. Was Seepolizei genannt wurde, war de facto die erste Stufe auf dem Weg zu regelrechten Seestreitkräften, zu denen Stalin im Frühjahr 1952 drängte: »Pieck Ministerpräsident der DDR 1949-1960) trug Stalin am 1. April 1952 in Moskau Vorschläge des Politbüros der SED vor. Dabei besprach er auch vorsichtig Schritte zur Bildung der Volksarmee statt Polizei. Stalin ordnete gleich eine umfassende Bewaffnung an: Nicht Schritte, sondern sofort. Sodann entwickelte er auch schon Einzelheiten.« Die Seepolizei wurde in diesem Jahr offiziell in »Volkspolizei See« (VP-See) umbenannt. Fast 6.000 Mann erhielten als Auftrag: »Sicherung der demokratischen Errungenschaften und des wirtschaftlichen Aufbaus im Interesse der werktätigen Bevölkerung sowie des Handels vor Schädigung durch Schmuggel, der Fischereiflotte der DDR sowie aller anderen in Häfen der Republik ein- und auslaufenden Schiffe durch Kontrolle der Instandhaltung und Markierung der Wasserwege und Hilfeleistung bei Havarien in den Küstengewässern.«
Die Einführung militärischer Dienstgrade und Rangabzeichen sowie die ersten taktischen Übungen verliehen der »Volkspolizei See« immer deutlicher den Charakter regulärer Seestreitkräfte.

     Matrose

Obermatrose

Stabsmatrose

       Maat

   Obermaat

     Meister

Obermeister

Stabsobermeister

    Fähnrich

Oberfähnrich

Stabsfähnrich

Stabsoberfähnrich

Unterleutnant

    Leutnant

Oberleutnant

Kapitänleutnant

Korvettenkapitän

Fregattenkapitän

Kapitän z.See

Konteradmiral

 Vizeadmiral

      Admiral

Flottenadmiral

Der Marineschiffbau wurde forciert, und im sogenannten Zeuthener Protokoll legte eine Kommission die erforderlichen Maßnahmen für die »Durchführung des Marine-Bauprogramms 1954 - 1956« fest. Danach sollten der VP-See 1955 über 254 Schiffe und Boote zur Verfügung stehen, davon 203 operative Einheiten.

 

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