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Faszination? U-Boot - Das Dritte U-Boot-Geschwader

Das 3. U-Boot-Geschwader    In der Vergangenheit

Geschwaderwappen 3. U-Boot-Geschwader Geschwaderwappen
Das 3. Ubootgeschwader wurde am 01.04.72 in Eckernförde in Schleswig-Holstein aufgestellt. Zwischen April 1973 (U13, U14) und Mai 1975 (U23) erfolgte die Indienststellung und der Zulauf von 12 neuen Unterseebooten der Klasse 206. Sie erhielten, in aufsteigender Reihenfolge, die Namen U13 bis U24. Hinzu kam der Tender Lech als Unterstützungseinheit für die Boote. Damit verfügte die Ubootflottille zu diesem Zeitpunkt erstmals über 24 Unterseeboote, verteilt auf zwei Geschwader. Die Einsätze der Einheiten des 3.Ubootgeschwaders waren in den ersten 20 Jahren an den damals vorherrschenden politischen und geostrategischen Gegebenheiten ausgerichtet. Im Rahmen der "Vorneverteidigung der NATO" gegenüber dem Warschauer Pakt waren die Ost- und Nordsee, sowie die Ostseezugänge, das Hauptoperationsgebiet der Unterseeboote. Einsätze wie das Torpedoschießen in der Ägäis durch U16 und U29 im Jahr 1979 blieben die Ausnahme.
U-Boot auf See
Nach Beendigung des kalten Krieges und der Auflösung des Warschauer Paktes hat sich das Aufgabenprofil und das Einsatzgebiet der Unterseeboote deutlich verändert. Mehrmonatige Einsätze im Mittelmeer und im Atlantik sind heutzutage selbstverständlich. Die Unterseeboote des 3.Ubootgeschwaders nehmen an allen wichtigen NATO-Manövern im nordatlantischen Bereich teil, bei denen Unterseeboote zum Einsatz kommen. Zu den herausragenden Fahrten von Booten des 3. Ubootgeschwaders in der jüngsten Vergangenheit gehören sicherlich die Überquerung des Atlantiks durch U17 und U26, aber auch die seit 1993 regelmäßig durchgeführten mehrmonatigen Mittelmeereinsätze der Boote.

Dem Kommandeur des 3.Ubootgeschwaders unterstehen folgende Einheiten:

  • 8 Ubooten der Klasse 206A (U15, U16, U17, U18, U22, U23, U24 und U29)
  • Die Systemunterstützungsgruppe (SUG) der Ubootflottille, bestehend aus 56 Soldaten
Die Systemunterstützungsgruppe ist zuständig für Instandsetzungen und zum Erhalt der Einsatzfähigkeit der Boote der ganzen Flottille in den Bereichen Schiffstechnik, Waffen- und Führungsmittel.

U-Boot bei voller Überwasserfahrt
Einen bedeutenden Zeitraum bildeten die Jahre 1987 bis 1992. Im Rahmen des Umbaus und der Modernisierung der Uboote der Klasse 206 zur Klasse 206A fand ein Unterstellungswechsel einiger Einheiten statt. Danach bestand das typenreine 3.Ubootgeschwader aus den durch kampfwerterhaltende Maßnahmen modernisierten Booten U15, U16, U17, U18, U22, U23, U24, U25, U26, U28, U29 und U30.
Tender Lech Tender Lech
Der Tender Lech wurde im Juni 1989 außer Dienst gestellt. Eine weitere wichtige Umstrukturierung erfolgte im Jahr 1998. Mit dem Umzug der Ubootflottille von Kiel nach Eckernförde wurde der Stab des 3. Ubootgeschwaders in den Stab der Ubootflottille integriert. Im Hinblick auf die Zielstruktur "Marine 2005" wurden vier Unterseeboote an das nun ebenfalls in Eckernförde beheimatete 1. Uboot-Geschwader abgegeben. Damit verfügt das weiterhin typenreine 3. Ubootgeschwader jetzt über 8 Unterseeboote der Klasse 206A.
Mit seinen modernen Unterseebooten stellt das 3.Ubootgeschwader das Gros der unter Wasser operierenden Seekriegsmittel der Deutschen Marine. Auch nach Zulauf der neuesten Generation von Ubooten, der Klasse 212 ab dem Jahr 2003, werden die jetzigen Uboote des 3. Ubootgeschwaders, wenn auch dann in kleinerer Stückzahl, einen bedeutenden Beitrag zu einer ausgewogenen Flotte über, auf und unter Wasser leisten.

 

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