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 | Kleine Kampffahrzeuge - Kleinkampfmittel |
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Kleine Kampffahrzeuge - Kleinkampfmittel
Fortsetzung
Kleinst-Schnellboot Hydra>
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Kleinst-Schnellboot Hydra
Ab 1944 entstand in Zusammenarbeit des OKM und der Krögerwerft in Warnemünde der kleine Torpedoträger Hydra (Besatzung 2 bzw. 3 Mann, L: 13,17 bis 13,21 m; B: 3,1 m; T: 1,88 m; Geschw.: 36 kn). Das Fahrzeug hatte 2-45 cm Heck-Torpedorohre. Von diesem Kleinst-Schnellboot wurden mehrere Serien bei 11 Werften in Auftrag gegeben, jedoch nur insgesamt 39 Boote fertiggestellt. Hydra ist im Scheideraum eingesetzt worden, ohne daß besondere Erfolge bekannt wurden.
Kleinst-Schnellboot Kobra
Der von Obing. Docter gefertigte Entwurf sah eine Länge von 8,72 m, eine Geschwindigkeit von 29 kn und ein Heck-Torpedorohr von 45 cm vor. Nur 2 Erprobungsboote wurden bei der Vertens-Werft in Winning gebaut, dann eine Fertigung zugunsten der Typs Hydra eingestellt
Kleinst-Schnellboot Schlitten
Kleinst-Schnellboot Schlitten
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Das Kleinst-Schnellboot Schlitten (L: 7,5 m), konstruiert von dem Leiter der Konstruktions- und Erprobungsabteilung des K-Verbandes, Schiffbau-Ing. F.H. Wendel, konnte 2 übliche Torpedos 53,3 cm tragen. Es wurde bei den Bremer Borgward-Werken gebaut (spantenlose Stahlblech-Schalenbauweise). Besatzung: 1 Mann. Eine größere Ausführung, Schlitten II, hatte eine Länge von 8,5 m und benötigte 2 Mann Besatzung (einen Bootssteuerer, einen Motorenwärter). Es wurde nur ein Erprobungsboot hergestellt, ein Einsatz erfolgte nicht.
Kleinst-Schnellboot Wal
Das Kleinst-Schnellboot Wal (Konstrukteur F.W. Wendel) war als Stufenboot (L: 9 m) konstruiert und mit 2-45 cm-Luftwaffentorpedos ausgerüstet, außerdem mit 2 Raketenwerfern und 1 MG. Es konnte 39 kn mit und 42 kn ohne Torpedos laufen. Da das OKM Bedenken über mögliche Festigkeits- und Dichtigkeitsprobleme im Stufenbereich hatte, wurde Wal I nicht in Serie gegeben. Das Boot war für 2 Mann Besatzung vorgesehen.
Es entstand aus dieser Konstruktion der stufenlose, 10 m lange Wal II auf der Werft in Bolzenburg, der in bezug auf Besatzung, TR-Bewaffnung und Geschwindigkeit dem Wal I entsprach. Da der für den Bau benötigte Stahl zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu Verfügung stand, mußte der Konstrukteur, OlzS d.R. Schiffbau-Ing. F.H. Wendel, Wal II umkonstruieren. Dies ergab, jetzt in Holzbauweise, das Kleinst-Schnellboot Wal III, bei dem 3 bis 4 Mann als Besatzung vorgesehen wurden. Die TR-Bewaffnung blieb unverändert. Die Geschwindigkeit betrug je nach eingebautem Motor 35 (39) kn mit, 38 (42) kn ohne Torpedos. Eine Serienfertigung erfolgte nicht mehr.
Sonstige Kleinst-Schnellboote
Außer den vorstehend aufgeführten Kleinst-Schnellbooten entstanden bei der Schertel-Sachsenberg-Gruppe 1941/1943 11,96 m lange kleine Tragflügel-Schnellboote. Bewaffnung: 1-15 cm Luftwaffen-MG. Sie erhielten keine Namen, sondern die Bezeichnung TS 1 bis TS 6.
Ein weiterer Bau, ein Tragflügel-Versuchs-Schnellboot, Bezeichnung VS 6, 15,74 m lang, sollte als Minenleger dienen, und das von Prof. Tietjens konstruierte bei der Bagger- und Schiffbauwerft C. Siebert in Berlin-Spandau gebaute, später bei der Vertens-Werft, Schleswig, umkonstruierte 14 m lange kleine Tragflügel-Schnellboot VS 7 war mit 2-45 cm Torpedos wieder als Torpedoträger ausgerüstet. Auch kleine Tragflügel-Sprengboote (VS 11 und VS 12) und weitere Kleinst-Schnellbootprojekte kamen über das Planungs- und Versuchsstadium nicht hinaus. Kleine Schnellboote (348 MTM und 78 SMA) waren Nachbauten italienischer Konstruktionen.
Über die vorstehend genannten Fahrzeuge und Geräte hinaus wurden Projekte verschiedenster Art entworfen, kamen jedoch über Planungen nicht hinaus.
Der Befehlshaber der Kleinkampfverbände, VAdm. Heye, sagte in einem Aufsatz in »Wehrkunde«:
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In der Bundesrepublik ist bei der Marineplanung ursprünglich vorgesehen gewesen, zwei Flottillen Kleinkampfmittel aufzustellen. Verschiedene Klein-Ubootsbauprojekte wurden erstellt, die jedoch in bezug auf die Größe über die klassische Vorstellung eines Kleinst-Ubootes hinausgingen. Die Planungen der Marine wandelten sich im Laufe der Jahre, so daß Kleinkampfmittel nicht gebaut wurden.
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