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Kleine Kampffahrzeuge - Kleinkampfmittel
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Im I. Weltkrieg wurde, sozusagen als eine Weiterentwicklung des »Branders«, ein Motorboot entwickelt, das mit einer Sprengladung versehen, von einer Leitstelle an Land, vom Luftschiff oder vom Flugzeug, durch elektrische Impulse gesteuert werden konnte. Die bei der Lürssen-Werft in Bremen-Vegesack erbauten "Fernlenkboote" - sie trugen die Bezeichnung FL mit laufender Nummer - waren 13 m lang, 1,86 m breit, hatten einen Tiefgang von 0,66 m und waren mit Motoren ausgerüstet, die dem Boot eine Geschwindigkeit von 28 bis 30 kn gaben. Insgesamt wurden 17 Einheiten (FL 1 bis FL 17) in den Jahren 1915/16 gebaut. Eingesetzt wurden sie im Raum Flandern (FL 7 am 1.3.1917 gegen die Mole von Nieuwport). Die für Kurland vorgesehenen Boote kamen nicht zum Einsatz. Da die Erfolge nur verhältnismäßig gering waren, wurden in der zweiten Hälfte des Krieges im Hinblick auf die personelle und materielle Lage weder weitere Boote gebaut noch Entwürfe für ähnliche Kampfmittel erstellt.
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Im Gegensatz insbesondere zur italienischen und japanischen Marine hatte die Reichs- und Kriegsmarine der Entwicklung von Kleinst-Ubooten und sonstigen Kleinkampfmitteln keinerlei Aufmerksamkeit gewidmet. Erst die sich im Laufe des II. Weltkrieges immer mehr verschlechternde Lage und vor allem die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit einer Invasion der Alliierten sowohl im Mittelmeerraum als auch an der Atlantikküste bei der vorhandenen Luftherrschaft der Gegner zwang die SKL, sich diesem Problem zu stellen. Der bisherige Deutsche Admiral beim italienischen Admiralstab und Befehlshaber des Deutschen Marinekommandos Italien, VAdm. Weichold, dessen entsprechende Vorschläge noch Anfang 1943 abgelehnt worden waren, erhielt im April 1943 als Sonderbeauftragter des Ob.d.M. den Auftrag, die Möglichkeiten der Schaffung und Wirksamkeit von Kleinkampfmitteln - praktisch also Kampfmittel, die aktiv aus der Defensive einzusetzen sind - zu prüfen, wobei folgende Gesichtspunkte maßgebend waren:
1.
Mit neu zu schaffenden Waffensystemen, Kleinkampfmittel genannt, soll der Gegner unter Ausnutzung des Überraschungsmomentes angegriffen werden;
2.
Erfolge müssen erzielt werden, bevor der Gegner eine Abwehrwaffe und eine Abwehrtaktik entwickeln kann;
3.
die Kleinkampfmittel müssen je nach Erfordernissen mal da, mal dort einzusetzen sein.
Hieraus ergaben sich folgende Forderungen:
a)
die zu schaffenden Kampfmittel mußten wegen der alliierten Luftüberlegenheit möglichst unter Wasser angreifen können (da sie nur in Küstennähe eingesetzt werden sollten, war nur ein verhältnismäßig geringer Fahrbereich erforderlich);
b)
sie mußten möglichst klein und leicht transportierbar sein;
c)
sie mußten in möglichst großer Zahl, jedoch ohne zu große Belastung der Industriekapazitäten hergestellt werden können:
d)
da nur in der Überraschung eine Erfolgschance lag, mußte - von der Geheimhaltung der zu bauenden Kleinkampfmittel abgesehen - , ist ein Typ einer Kleinkampfeinheit dem Gegner bekannt geworden, eine neue Waffe schon bereitstehen.
Von GrAdm. Dönitz wurde befohlen, beim Stab des Flottenkommandos/Marinegruppenkommando Nord - OB Gen/Adm. Schniewind, Chef des Stabes KAdm. Heye - einen Stab für Einsatzplanung und Aufstellung von Kleinkampfverbänden zu bilden. Am 20.4.1944 wurde das »Kommando der Kleinkampfverbände« (K.d.K.-Verband) unter KAdm./VAdm. Heye ins Leben gerufen. In diesem Verband wurden nur Freiwillige aller Dienstgrade eingesetzt. An Kleinkampfmitten wurden entwickelt:
Sprengboot Linse>
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Sprengboot Linse
Das der Abwehr (Amtschef Ausl./Abw. im OKW: Adm. Canaris) unterstehende Regiment »Brandenburg« hatte, aufbauend auf den Erfahrungen mit den FL-Booten des I. Weltkrieges, Sprengboote (L: 5,5 m, Geschw. ca. 30 kn) entwickelt, die in Dreier-Rotten (2 Gefechtsboote mit Sprengladung und 1 Kommandoboot) weitgehend auf Flüssen und Kanälen zu Sabotageakten eingesetzt wurden. 1944 wurden diese Sprengboote mit ihren Einsatzkommandos dem K.d.K.-Verband unterstellt. Wegen mangelnder See-erfahrung der Besatzungen bzw. mangelnder Seefähigkeit der Sprengboote wurden die Einsätze gegen die anglo-amerikanische Invasionsflotte im April 1944 im Raum Anzio-Nettuno (dies noch vor der Unterstellung unter den K.d.K.-Verband), wie auch im Juni 1944 gegen die alliierte Invasionsflotte im Atlantik Mißerfolge. Auf Anweisung des K.d.K.-Verbandes wurden auf Basis dieser Sprengboote und durch verschiedene technische Verbesserungen stabile seetüchtige Fahrzeuge, Linse genannt, von einer Länge von 5,75 m (Gechw. 33 kn) entwickelt. Besatzung: Kommandoboot 3 Mann, Sprengboot 1 Mann). Diese Boote konnten, wie ihre Vorgänger, von einem Kommandoboot, aber auch von Land oder von Flugzeugen aus gesteuert werden. Es wurden bis Kriegsende mit Sicherheit 1201 Boote fertiggestellt. Eingesetzt waren Sprengboote des Typs Linse entlang den Küsten Frankreichs und der Niederlande u.a. im Kampf gegen die Invasionsflotte der Alliierten, gegen Geleitzüge im Kanal und auf der Themse-Route. Weitere Einsätze fanden im Mittelmeer (St. Tropez, San Remo), aber auch an der Ostfront (Zerstörung von Brücken u.ä. im Rücken des Gegners), auf dem Peipus-See (Estland), dem Plattensee (Ungarn) und auf der Donau statt.
An der Entwicklung einer Linse mit Tragflügeln wurde gearbeitet, ohne daß bis Kriegsende ein Ergebnis vorlag.
Katamaran-Sprengboot Tornado
Nach Ideen des Ing. Grochalsky entstand Abfang 1945 ein aus zwei Schwimmern des Flugzeugtyps »Ju 52« bestehendes Schwimmgerät, das, getrieben durch das bei der »V 1« bewährte Pulso-Schubrohr, wie die Linse in Dreiergruppen operieren sollte. Eine See-Erprobung wurde jedoch nicht mehr ausgeführt, da die Schwimmgeräte zum Zeitpunkt der Kapitulation Deutschlands gerade erst fertiggestellt waren.
Bemannter Trägertorpedo Neger
Nach einer Idee des Marinebaurats Richard Mohr wurde der bemannte Torpedo konstruiert, der, praktisch eine Verballhornung des Erfindernamens, Neger genannt wurde. Das Gerät griff auf die vorhandenen Torpedos zurück. Der erste Neger stand bereits am 10.3.1944 zur Erprobung bereit. Es war ein Doppeltorpedo; der obere diente als Träger, der untere als Waffe. Der Neger (Besatzung 1 Mann) konnte nicht tauchen.
Bemannter Trägertorpedo Neger>
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Dies konnte ihm bei der Entdeckung zum Verhängnis werden (Erfolgsaussichten waren deshalb mehr oder minder nur bei Dunkelheit gegeben). Auch weitere Probleme stellten sich ein: unzureichende Sichtverhältnisse, Verschmutzung der Plexiglashaube, ungenügende Steuereigenschaften. Insgesamt dürften 200 Neger hergestellt worden sein.
Der erste, allerdings überhastete Einsatz von 37 Negern fand bereits im April 1944 im Raum Anzio-Nettuno gegen die dortige Invasionsflotte statt. Er war ein Mißerfolg, denn, da Spezialwagen zum Zuwasserbringen der Geräte noch nicht zur Verfügung standen, gelang es, nur 23 der zum Einsatz kommenden Neger zum Aufschwimmen zu bringen. Die restlichen 14 mußten gesprengt werden. 10 der aufgeschwommenen Geräte gingen verloren, 1 Gerät davon fiel den Alliierten in die Hände, womit die Waffe dem Feind bekannt wurde. Weitere Einsätze erfolgten im Juli/August 1944 in der Seine-Bucht, wobei u.a. der Kreuzer Dragon (4850 ts), der Zerstörer Isis, einige Minensucher, Handelsschiffe und kleinere Fahrzeuge versenkt werden konnten.
Bemannter Trägertorpedo Marder>
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Bemannter Trägertorpedo Marder
Aus dem Neger wurde der Marder entwickelt. Dieses Gerät konnte mit Hilfe einer zusätzlichen Tauchzelle tauchen, stellte damit eine erhebliche Verbesserung seines Vorgängers dar.
Ansonsten blieb das Prinzip des Doppeltorpedos bestehen, wobei der tragende Torpedo statt 7,65 m (Neger) 8,3 m (Marder) lang war. Die Anzahl der im II. Weltkrieg hergestellten Marder betrug rund 300 Stück. Mangels Erfolgsaussichten nur geringer Einsatz im Mittelmeerraum.
Bemannter Torpedoträger Hai
Aus dem Marder entwickelte Prof. Dr. Cornelius einen weiteren Typ der Mohrchen Grundidee, den Hai, bei der der Trägertorpedo wesentlich länger, rund 11 m, war (überlanger Marder). Die Erprobungen waren bei Kriegsende noch nicht abgeschlossen. Nur 1 Gerät, das Erprobungsgerät, dürfte gebaut worden sein.
Kleinst-Uboot Molch
Kleinst Uboot Molch
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Bei der TVA Eckernförde wurde im Frühjahr 1944 der tauchfähige Kleinst-Ubootstyp Molch entwickelt (Bauwerft: Lübecker Flender Werke). Besatzung 1 Mann; L: 10,783 m; Geschw. über Wasser: 4,3 kn, unter Wasser: 5 kn. Molch trug an seitlich an dem Boot angebrachten Leitschienen 2-53,3 cm-Torpedos. Eingesetzt wurde er in italienischen Gewässern und vor der niederländisch-belgischen Küste. Nicht zum Einsatz kamen in Norwegen stationierte Einheiten. Insgesamt sind 363 Molche fertiggestellt worden.
Kleinst-Uboot Hecht
Entstanden war es als Amtsentwurf des Ubootskonstruktionsbüros des OKM als Ubootstyp XXVII A. Entgegen den bisherigen Kleinkampfmitteln, die nur von einem Mann gesteuert wurden, war Hecht für 2 Mann-Besatzung konzipiert, hatte eine Länge von 10,39 m, eine Geschwindigkeit von 5,7 kn über und 6 kn unter Wasser. Unter dem Bootskörper trug Hecht einen Torpedo oder am Kopf des Bootes eine Haftmine, die vom Bootsinneren gelöst werden konnte. Vorgesehen, jedoch nicht realisiert, war, daß ein Sonderkopf zur Aufnahme von 2 Kampfschwimmern installiert werden konnte. Die fertiggestellten Fahrzeuge - außer 3 Vorlaufbooten 50 Stück - wurden als Übungsboote eingesetzt, da sie ungenügende Manövrier- und schlechte Taucheigenschaften aufwiesen. Vorgesehen waren für den Typ Hecht die Bootsnummern U 2111 bis 2200 und U 2205 bis 2250.
Kleinst-Uboot Biber>
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Kleinst-Uboot Biber
Nach einer Idee des KK Hans Bartels wurde das Kleins-Uboot Biber gebaut, der Prototyp (Adam) bei den Flenderwerken in Lübeck im Februar/März 1944. Abmessungen: L: 9,035 m; B: 1,57 m; Geschw.: über Wasser 6,5 kn, unter Wasser 5,3 kn. Der Biber trug in zwei Mulden an den Bootsseiten je einen Torpedo 53,3 cm. Er wurde von einem Mann gefahren. Insgesamt wurden 324 Kleinst-Uboote dieses Typs hergestellt. Der Biber wurde an der französischen Atlantikküste und vor der Scheide eingesetzt, ohne daß nachhaltige Erfolge erzielt werden konnten. Sondereinsätze erfolgten in niederländischen Binnengewässern. Auch wurden weitere außergewöhnliche Einsatzmöglichkeiten vorgesehen, so u.a. der (nicht erfolgte) Transport im Rumpf eines Flugbootes zum Suez-Kanal.
Die Entwicklung eines verbesserten Gerätes, des Biber II, durch die Lübecker Flenderwerke, das 2 Mann Besatzung (mögliche Wachablösung) haben sollte, kam nicht mehr zum Tragen. Auch sollte aus dem gute Manövrier- und Taucheigenschaften zeigenden Biber ein größeres Langstreckengerät, der Biber III, bei der TVA Eckernförde und der Entwicklungsabteilung des K.d.K.-Verbandes entwickelt werden. Ein Gerät wurde jedoch nicht mehr gebaut.
Kleinst-Uboot Seehund
Kleinst-Uboot Seehund
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Das vom OKM/K-Hauptamt entworfene Kleinst-Uboot Seehund (Ubootstyp XXVII B) war, soweit in kurzer Zeit möglich, durchkonstruiert und mit allen technischen Einrichtungen großer Boote versehen. »Es war darüber hinaus das erste Gerät, bei dem die Besatzung (2 Mann) auch etwas längere Einsätze physisch durchhalten konnte« (Fock). Der Einhüllen-Querspant-Stahlbau war 11,865 m lang, 1,684 m über alles breit, Geschwindigkeit über Wasser 7,7 kn, unter Wasser 6 kn. 2 Torpedos 53,3 cm waren seitlich neben dem Kiel angebracht. Von diesem Bootstyp, der infolge seiner kleinen Silhouette kaum zu orten war und eine große Seefähigkeit aufwies, wurden bei den Howaldtswerken in Kiel im September 1944 3 Prptotypen fertiggestellt (U 5001 bis U 5003). Bis Ende 1944, die Besatzungen der ersten Seehund-Flottille waren ausgebildet, waren 169 Boote geliefert. Durch Luftangriffe, Transportunterbrechungen usw. traten 1945 laufend Lieferschwierigkeiten (z.B. bei der Batteriezulieferung) ein, so daß bei Kriegsende neben insgesamt 285 fertiggestellten Booten 93 weitere unfertig bei den Produktionsstätten lagen. Als Bootsnummern waren vorgesehen: U 2251 - U 2300, U 5001 - U 6170, U 6201 - U 6351. Fahrzeuge des Typs Seehund wurden ab Januar 1945 vor der niederländischen Küste im Raum Scheide-Margate-Themsemündung-Great Yarmouth eingesetzt. Versenkt wurden der französische Zerstörer La Combattante und mehrere Handelsschiffe (lt. Lusar 93 000 BRT). Die Seehunde zwangen die Alliierten, zur Abwehr ständig eine ganz erhebliche Anzahl Fahrzeuge und Flugzeuge einzusetzen.
Eine auf MBaurat K.H. Kutzak zurückgehende Konstruktion des Typs XXVII mit Kreislaufantrieb des Motors kam über Versuche nicht hinaus. Zur Erprobung der Kreislaufanlage wurden als Versuchsboote-Typ XXVII K-U 5188, U 5189 und U 5190 (ursprünglich Klasse XXVII B) hergerichtet. Alle drei Boote sind vor dem Einbau der Anlagen in Kiel durch Bomben vernichtet worden.
Kleinst-Uboot Schwertwal
Die Idee für den Typ eines schnellen Unterwasser-Ubootsjägers hatte Oblt. (T) Spachmann bereits 1943 dem OKM vorgelegt, ohne zunächst Interesse zu finden. Erst 1944 nahm sich das Kommando der Kleinkampfverbände, wo inzwischen Oblt. (T) Spachmann das Versuchskommando 456 leitete, dieses Projekts an und entwickelte in Zusammenarbeit mit Prof. H. Walter und Dr. Ing. H. Schade das Schwertwal genannte Fahrzeug. L: 13 m, Geschw.: 30 kn über, 32 kn unter Wasser. Bewaffnung: 2-Walter-Ingolin-Torpedos des Typs »K-Butt«. Die Besatzung sollte 2 Mann betragen. Ein Prototyp wurde fertiggestellt, aber bei Kriegsende im Großen Plöner See versenkt.
Eine Weiterentwicklung, entstanden bei dem Bau des Prototyps Schwertwal I, der Schwertwal II, sollte etwas länger (13,5 m) bei einigen kleinen Verbesserungen werden, doch ist kein Fahrzeug gebaut worden.
Amphibien-Kleinst-Uboot Seeteufel
Bei der TVA Eckernförde wurde ein Amphibien-Kleinst-Uboot (Projekt Lödige) 1944 gebaut, das ein Gleiskettenfahrgestell hatte, 2 Torpedos 53,3 cm oder 4 Minen transportieren und darüber hinaus statt mit 1 MG mit 1 Flammenwerfer ausgerüstet werden konnte (L: 13,5 m; B: 2,0 m; T: 2,6m). Die Besatzung betrug 2 Mann. Bei den Versuchen erwiesen sich der Otto-Motor als zu schwach, die Gleisketten als zu schmal. Es wurde nur ein Prototyp gebaut, da der Bau weiterer Fahrzeuge infolge der vom OKM befohlenen Typenbereinigung im K.d.K.-Verband entfiel. Außer Seeteufel wurde das Fahrzeug auch Elefant genannt.
Kleinst-Uboot Kleiner Delphin>
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Kleinst-Uboot Kleiner Delphin
Als tauchfähiges Sprengboot wurde nach Ideen von Prof. Dr. Cornelius vom Institut für Maschinengestaltung ein Ein-Mann-Kleinst Uboot in Preßleichtbauweise konstruiert, bei dem der Bootsteuerer mit hoher Fahrt den Gegner angreifen sollte, um sich kurz vor dem Zusammenprall durch Hebeldruck aus seinem Fahrzeug, das mit seiner Sprengladung von 1 200 kg im Bug weiterlaufen sollte, herauszuschleudern hatte. Die Länge des Delphin betrug je Modell (3 Probeboote wurden gebaut) 5,105 m bis 5,48 m. Über Versuche kam diese Projekt, das auch auf die Möglichkeit untersucht wurde, statt einer Sprengladung mit einem Torpedo ausgerüstet zu werden, bzw. eine Mine zu schleppen, nicht hinaus.
Kleinst-Uboot Großer Delphin
Gegenüber dem Kleinen Delphin war der hieraus entwickelte Große Delphin 8,68 m lang und hatte 2 Mann Besatzung. Das im Bau befindliche Versuchsboot wurde bis Kriegsende nicht mehr fertiggestellt.
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