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Schlachtschiff Bismarck
Admiral Günther Lütjens
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Kapitän zur See Ernst Lindemann
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Günter Lütjens
* 25.5.1889 Wiesbaden. C/07; 1913/18 Torpedowaffe; 1921/28 ML/A II. Dezernent; 1923/25 Chef 3. T-H-Flott.; 1925/29 MStaTN. Adj. u. Pers. Ref.; 1929/31 Chef I. T-Flott.; FK 1.10.31; 1931/34 ML, davon 1932/34 Chef MOffz. Pers. Abt.; KzS 1.7.33; 1934/35 Komdt. Karlsruhe; 1935/36 MStatN. Chef d. St.; 1936/37 OKM, Amtschef MPA; KAdm. 1.10.37; 1937/39 F.d.T.; 21.10.39-17.6.40 B.d.A.; VAdm. 1.1.40; 4.3.-13.4.40 u. 18.6.-8.7.40 Flottenchef i.V.; 8.7.40-27.5.41 Flottenchef; Admiral 1.9.40. R+EK 14.6.40. Gefallen 27.5.41.
Ernst Lindemann
* 28.3.1894 Altenkirchen/Rheinland; C/13; KL 1.1.25; Stab MStatO, Asto. 9.25-3.29; Linienschiff Elsaß, 2. Art. Offz. 10.29-2.30; Linienschiff Schleswig-Holstein, 2. Art. Offz. 2.30-8.31; Schiffsartillerieschule, Lehrer 10.31-9.34; KK 1.4.32; Linienschiff Hessen, 1. Art. Offz. 9.34-11.34; Panzerschiff Admiral Scheer, 1. Art. Offz. 11.34-10.36; FK 1.10.36; OKM, Referent i. d. Operations- u. Ausbildungsabt. 10.36-3.38; OKM, Chef d. Ausbildungsabt. 3.38-9.39; KzS 1.4.38; Schiffsartillerieschule, Kdr. 9.39-7.40; Schlachtschiff
Bismarck Komdt. Gefallen 27.5.1941. R+EK nachträglich verliehen.
Schlachtschiff Bismarck
Bismarck war das erste 35 000-Tonnen-Schlachtschiff, das die Kriegsmarine am
24. August 1940 in Dienst stellte. Unter Führung des Flottenchefs Admiral Lütjens - Kommandant des Schiffes war Kapitän z. See Lindemann - verließ die Bismarck Mitte Mai 1941 mit dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen die heimischen Gewässer zu Operation "Rheinübung". Diese Operation hatte den Einsatz des Schlachtschiffes gegen den feindlichen Seeverkehr im Atlantik zum Ziel. Beim Durchbruch durch die Dänemark-Straße wurde der Verband am 24. Mai 1941 von dem englischen Schlachtkreuzer Hood und dem Schlachtschiff Prince of Wales gestellt. Während des sich entwickelnden Gefechtes gelang es der Bismarck, die Hood in kürzester Zeit zu vernichten und Prince of Wales zu beschädigen. Bei der anschließenden Verfolgung durch die britische Home-Fleet (Heimatflotte) konnten die britischen Streitkräfte das Schlachtschiff am 27. Mai 1941 vernichten. Nicht weniger als acht Schlachtschiffe, zwei Flugzeugträger, vier schwere Kreuzer, sieben Leichte Kreuzer, 21 Zerstörer, sechs Unterseeboote und zahlreiche Flugzeuge mußten die Engländer einsetzen, um diesen deutschen Schlachtschiffriesen zu versenken.
1977 Besatzungsmitglieder, unter ihnen der Admiral und der Kommandant, fanden den Seemannstod.
Nur 115 Seeleute überlebten den Todeskampf der Bismarck.
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