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 | Grundausbildung - Admiral Brommy Kaserne - Brake |
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Grundausbildung "Admiral Brommy Kaserne" Brake Unterweser
Meine damaligen Ausbilder, alles prima Kerle.
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Mein erster Einberufungsbefehl lautete Glückstadt an der Elbe zur Küstendienstschule, dies änderte sich jedoch, und ich mußte zur Technischen Marineschule II nach Brake an der Unterweser. Brake ist eine sehr schöne Kleinstadt, bekannt geworden u.a. durch Admiral Brommel (Brommy), nach welchem auch die dortige Kaserne benannt wurde.
Alles begann auf dem Wiesbadener Hauptbahnhof. Ich stieg dort in einen Sammeltransport, der quer durch die Republik Rekruten einsammelte. Über Bremen ging es dann ab nach Brake.
Die Haare mußten ab
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Mit dem Bus fuhren wir zur "Admiral Brommy Kaserne". Hier wurde man begutachtet und es hieß, wie sollte es auch anders sein, Haare ab. Na ja, der Bund und seine Sitten. Irgendwie kann ich heute alles besser verstehen als 1976, dazu aber später mehr.
Wir ließen uns den Abend jedoch nicht verderben. Nach den ganzen administrativen Angelegenheiten, der Stubeneinteilung, wir lagen zu fünft auf einer Stube, und dem restlichen Hin und Her, genehmigten wir uns ganz gemütlich einige Cola-Rum, was zwar verboten ist, doch wen kümmerts.
Der nächste Tag begann mit Einkleiden (einige Uniformen haben ganz schön gekratzt), Vorstellungen, Spind einräumen usw., eben das ganze Bundeswehrprogramm incl. Frisör.
Seesack auspacken, Sachen einräumen
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Nun folgte die Einteilung in Gruppen, auch wurde uns die Verwendung jedes Einzelnen an Bord eines Schiffes erklärt. Es wurde unterschieden in Mot-Gasten und E-Gasten. Da ich eine abgeschlossene Lehre als Kfz-Elektriker hatte, wurde ich dem E-Gasten-Lehrgang zugeteilt. Alle Lehrgänge endeten mit dem so genannten ATN (Ausbildungs-, und Tätigkeitsnachweis), das erste Abzeichen auf der Uniform, Streifen hatten wir ja noch keine, waren alle, außer den OG-UA, kleine Matrosen.
So vergingen die Tage, bis ich einmal in Wiesbaden den Zug verpaßt hatte. Ich kam 13 ½ Stunden zu spät zum Dienst. Dies hatte ein Diszi über 50 DM, sowie 4 Wochen Ausgangssperre zur Folge. Für mich hatte dies die erste negative Einstellung zur Bundeswehr zur Folge.
Zur dreimonatigen Grundausbildung gehörte nicht nur Theorie sondern auch Praxis. Hier wurde versucht aus Menschen Soldaten zu machen, mit allem Drum und Dran.
Strammstehen für das Vaterland
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Das schweißtreibende Exerzieren (trotz Wintertemperaturen) fand aber nicht nur in der Kaserne statt. Außerhalb der Käseglocke ging es so z.B. zum Schießplatz, das G3, die Braut des Soldaten, immer mit dabei.
Im Gegensatz zu den Kameraden vom Marineküstendienst oder denen vom Heer, waren wir damals nur 3 Tage und Nächte im Wald und auf der Heide. Genaue Ortsangabe "Oldenburg-Bümmerstede".
Wir bauen unsere Zelte auf
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Hier mußten wir Gewehrstellungen graben, und auf Teufel komm raus schießen. Doch wer das tat war dumm, den am Ende hieß es Gewehr reinigen. Je mehr du geschossen hast, umso mehr mußt du reinigen. Wir verschossen auch Übungsgewehrgranaten, führten u.a. Rettungsübungen u.v.m. durch. Das geilste aber war "das Wache schieben". Hier bist du nachts um das Biwak gelaufen, deine Braut fest in der Hand haltend, jedoch ohne Munition. Das heißt: Den Feind erschlagen nicht erschießen. Nun ja, war halt alles nur Übung.
Obermaat ? und Matrose Diefenbach, beim Mittagessen
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Im Großen und Ganzen gibt es zur Grundausbildung und zum Gastenlehrgang nicht mehr viel zu sagen, ich habe den ATN bestanden, und gegen Ende erfuhren wir, auf welches Schiff, bez. Geschwader, wir versetzt werden. Während der GA ergab sich in einem Gespräch zwischen unserem Kompaniefeldwebel, Hauptbootsmann ? leider habe ich den Namen vergessen, und mir, daß ich auf die Gorch Fock versetzt werden sollte, doch nach dem verspäteten Eintreffen in der Kaserne hatte sich dies erübrigt. So wäre mein nächstes Kommando das U-Jagd und Torpedo-Fang-Boot Thetis geworden, es wurde jedoch der Tender Neckar beim 7. Schnellboot-Geschwader in Kiel. So machten wir uns am 31.03.1976, bewaffnet mit unserem Seesack, auf in Richtung Brake Bahnhof. Von dort fuhren Züge nach Kiel, Eckernförde, Wilhelmshaven, Olpenitz u.s.w. Ich, und einige meiner Kameraden stiegen in den Zug nach Hamburg, da die Neckar dort zur Depotinstandsetzung in der Werft lag.
Auch das gehört zum Soldatenleben !
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